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  • Der Goldfasan
    Es war einst eine Hungersnotim Tierreich; alles schrie nach Brot.Ein Goldfasan schlich matt und schwerund chzend durch den Hain daher.Ihm sah ein Specht von ferne zuund sagte: Freund, was chzest du?Verkaufe nur dein reiches Kleid,so hast du
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  • Der Maler
    Ein kluger Maler in Athen,Der minder, weil man ihn bezahlte,Als weil er Ehre suchte, malte,Lie einen Kenner einst den Mars im Bilde sehnUnd bat sich seine Meinung aus.Der Kenner sagt' ihm frei heraus,Da ihm das Bild nicht ganz gefallen woll
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  • Die beiden Ziegen
    Zwei Ziegen begegneten sich auf einem schmalen Stege, der ber einen tiefen Bach fhrte; die eine wollte hinber, die andere herber. Geh mir aus dem Wege! sagte die eine. Das wre schn, rief die andere; geh du zurck und la mich hinber; ich war
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  • Die Scholle
    Die Fische waren schon lange unzufrieden, da keine Ordnung in ihrem Reich herrschte. Keiner kehrte sich an den andern, schwamm rechts und links, wie es ihm einfiel, fuhr zwischen denen durch, die zusammenbleiben wollten, oder sperrte ihnen
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  • Der Fischotter und der Fuchs
    An einem wunderschnen Abend fhrte ein Fischotter seine Jungen am Bach spazieren. Da vernahm er Hilfeschreie und eilte neugierig auf das Feld, von wo die verzweifelten Laute gekommen waren.Als er endlich mit seiner ganzen Kinderschar dort an
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  • Maus und Schnurr
    Maus nannten die Kinder die weie Maus, die ihnen onkel Norbert geschenkt hatte. Maus wohnte in einem alten Vogelkfig, aber tagsber durfte sie heraus und lie sich streicheln. Da hie es freilich, gut auf Schnurr, den Kater, zu achten, denn au
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  • Der Storch und der Frosch
    Ein Storch stakte suchend durch das feuchte Gras auf einen alten Tmpel zu. Er ersphte einen Frosch, welcher gerade nach einer Mcke schnappte. Geschwind schnellte der Storch seinen Kopf vor und packte den Frosch fest mit seinem Schnabel.Was
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  • Die Mücke
    Ein krftiger Stier zog einen schweren Pflugim Feld. Da er auch noch ein Mcklein trugauf seinem Horn, war selbst ihm nicht bekannt,weil ihre Last er eben nicht empfand.Ein andres Mcklein kam, rief: Guten Tag!Was treibst du auf dem Horne, Sch
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  • Zeisig und Nachtigall
    Sage mir doch, Nachtigall, so fragte der Zeisig, warum du bald so tief schmerzlich klagst und dann so jubelst? Ich verstehe das nicht. Die Nachtigall antwortete: Ich empfinde anders als du. Ich lebe, ist das nicht Grund genug zur Klage? Ich
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  • Die Mücke
    Eine kleine Mcke flog auf einen ruhig senden Hirsch zu, als dieser pltzlich erschreckt den Kopf hob und in hastiger Flucht davoneilte. Wie er sich vor mir frchtet! rief die Mcke triumphierend und summte ihm nach, so schnell sie konnte. Seht
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  • Von der Schwalbe und den andern Vögeln
    Eine Schwalbe sah, da ein Mann Lein ste, und da sie fein von Verstande, gedachte sie, wenn der Lein aufginge, knnten die Menschen Netze und Schlingen daraus machen, um die Vgel damit zu fangen. Sie begab sich daher sogleich zu den Vgeln, li
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  • Der Fuchs im Weingarten
    Ein Fuchs kam vor einen dicht umzunten Weingarten, in den er nicht gelangen konnte. Endlich entdeckte er eine Öffnung im Zaune, die aber zu eng fr ihn war, um durchzuschlpfen. Er fastete daher drei Tage lang, bis er magerer wurde und i
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  • Der Meer-Otter
    Ein Meer-Otter ging an den Ufern von Kamtschatka auf und nieder, als ihn ein heihungriger Wolf erblickte und hinterrcks anfiel.Ich bin Fisch! schrie der Otter ngstlich und strzte sich in das Wasser, mute aber seinen Schwanz in dem Rachen de
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  • Der große Fisch
    Ein Fischerknabe setzte sich in den Schatten eines Weidenbaumes und warf seine Angel in den Flu aus.Wenn doch nur ein recht groer Fisch anbisse, sagte er. Sogleich fing er einen mchtigen Hecht und zog aus allen Krften. Allein der groe Fisch
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  • Warum Hunde und Katzen einander so feind sind
    Die Tiere hatten einmal ber uerst wichtige Dinge zu beraten. Es wurde deshalb eine Versammlung ausgeschrieben, wozu jede Tierart einen Abgeordneten senden sollte. Da kamen denn die Vgel und die Fische und die Vierfler von allen Seiten, bis
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  • Das Kamel und der Gott Jupiter
    Frher hatte das Kamel noch schne, lange Ohren, einen schlanken Rcken und ein weiches, dunkelbraunes, fast rtliches Fell. Mit erhobenem Haupt streifte es durch Wsten und Steppen, sah auf alle anderen Tiere herab und lachte ber kleinere, schw
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  • Die Taube
    Sie war keine gewhnliche Taube, denn sie war wei und schlank, und ein berhmter Maler hatte sie gemalt. Nun hing das Bild, auf dem sie zu sehen war, in einer Ausstellung, und alle Leute bewunderten es. Die Taube auf dem Platz aber, die der K
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  • Das Krokodil
    In der grauen Urzeit wandelte eine Schar Menschen aus ihren alten Wohnsitzen und zog hernieder in das Land, welches der Nil durchstrmt. Sie freuten sich des herrlichen Stromes und seines lieblichen Gewssers und bauten Wohnungen an seinen Ge
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  • Der Nagel
    Ein Kaufmann hatte auf der Messe gute Geschfte gemacht, alle Waren verkauft und seine Geldkatze mit Gold und Silber gespickt. Er wollte jetzt heimreisen und vor Einbruch der Nacht zu Hause sein. Er packte also den Mantelsack mit dem Geld au
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  • Die Henne
    Ein armes Weib hatte eine Henne, die alle Tage ein Ei legte. Das Weib war mit einem Ei nicht zufrieden. Sie mstete die Henne und hoffte, nun tglich zwei bis drei Eier im Nest zu finden. Allein die Henne wurde durch das bermige Futter zu fet
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